TAT - Tapas Akupressur Technik

TAT - die Tapas-Akupressur-Technik ist eine einfache und liebevolle Selbsthilfemethode wie auch ein Werkzeug in der professionellen, therapeutischen Arbeit. Entwickelt wurde diese Methode von der amerikanischen Akupunkteurin Elizabeth Tapas Fleming, welche ihr Behandlungskonzept auf Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin entwickelte.

In einer halb- bis einstündigen begleiteten Sitzung, bei der der Klient mit seinen Händen einige typische Akupressurpunkte aktiviert, werden in verschiedenen Schritten unterschiedliche Aspekte des Problems behandelt: Die Gefühle, die das Problem bereitet, die vermuteten Ursachen, evtl. damit verbundene Schuldgefühle oder Vorwürfe anderen gegenüber. Gleichzeitig wird eine positive Vision entwickelt, die der Klient sich selbst in den schönsten Bildern ausmalt.

Was zuerst erscheint wie eine spezielle Art der Autosuggestion, erhält durch die Verbindung mit dem Stimulieren der Akupressurpunkte eine andere Dimension: Innere Bilder und unbewusste, scheinbar vergessene Erinnerungen können zu therapeutischen Zwecken genutzt werden.

TAT wird bei Traumata und den Folgen davon eingesetzt, sowie bei Stress und belastenden Gefühlen wie Angst, Überforderung und Traurigkeit, bei Schlafstörungen, sogar bei körperlichen Symptomen wie Unverträglichkeiten und Allergien.

Innerhalb von wenigen Minuten ist es möglich, in einen fast meditativen Zustand einzutreten, um dort Probleme, belastende Gedanken, Ängste und Befürchtungen zu bearbeiten. Im Kontakt mit den inneren Ebenen werden Vergebung, Selbstakzeptanz und Vorstellungen über die eigene Person erneuert.

TAT ist auch eine Selbsthilfetechnik, die man selbstständig zuhause durchführen kann.