MET - Klopftherapie

Die Klopfakupunktur oder -akupressur ist eine Verbindung von modernsten psychotherapeutischen Erkenntnissen im Zusammenhang mit der Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte. Um ein bestehendes Problem aufzulösen, werden diese Punkte mit den Fingerspitzen oder mit der flachen Hand sanft beklopft, während der Betroffene sich in das Problem hineinfühlt und es in kurzen Sätzen (z. B. 'meine Angst, meine Angst...') benennt. Dieses Therapieverfahren - ursprünglich durch den amerikanischen Psychologen Dr. Roger Callahan entdeckt - wurde in den USA unter der Bezeichnung "EFT" (Emotional Freedom Techniques) bereits in den 80ern bekannt.

Seit der Diplom-Psychologe und Gestalttherapeut Dr. Rainer Franke die Technik in diversen TV- und Radiobeiträgen (unter anderem bei Günter Jauch und Johannes Kerner, siehe unten) demonstriert hat, ist meridian-energetisches Beklopfen als MET (Meridian Energie Technik) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.



Tiefer liegende sychische Probleme wie z. B. Traumata und Sucht sowie das Verarbeiten von schweren und sehr belastenden Erkrankungen wie z. B. Krebs oder Multiple Sklerose bedürfen allerdings der Begleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten. Die Klopfakupunktur oder das 'Tapping' - wie es im englischen Sprachraum genannt wird - eignet sich, begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung bei schweren oder chronischen Erkrankungen eingesetzt zu werden.



Die Klopftherapie ist leicht erlernbar und der Betroffene kann viele alltäglichen Probleme selbst bearbeiten, sobald durch einen erfahrenen Therapeuten gezeigt wurde, wie es geht und worauf es bei der Technik ankommt. Manchmal genügen wenige Sitzungen, um ein bestimmtes Thema - wie z. B. eine Angststörung oder eine Tierphobie - zu behandeln.