Was ist Energetische Psychotherapie

Sämtliche belastenden Erfahrungen, negative Gefühle und Glaubenssätze verursachen eine Störung in unserem Energiefeld, was sowohl körperliche, wie auch seelische Prozesse ständig beeinträchtigt. Negative Erfahrungen werden zusammen mit einem energetischen Muster im Körper gespeichert und führen im ungünstigsten Fall zu Blockaden. Da unser Körper bestrebt ist, diese Energieblockaden aufzulösen, versucht er, durch ähnliche Situationen eine emotional ähnliche Situation wieder herzustellen, um diese dann (erfolgreich) aufzulösen - da wir uns dieses Prozesses jedoch nicht bewusst sind und keine alternativen Verhaltensweisen gelernt haben, führt die Wiederholung zu keinem positiven Ende der Blockade - im Gegenteil: oft wird der ursächlichen Störung eine neue Negativ-Erfahrung hinzugefügt: das Problem wird quasi zementiert und ständig durch bestätigende Erlebnisse erweitert.

Beispiel: Ein Kind wurde von einem Elternteil oft abweisend behandelt. Als Erwachsener sucht sich dieser Mensch nun (unbewusst) Partner, die ähnlich abweisend und schwer zugänglich sind. Kommt dieser Mensch in eine Therapie, wird er zuerst von den letzten gescheiterten Beziehungen berichten. Was hierbei oft nicht bewusst ist: Er ist gefangen in einem emotional-energetischen Muster und um dieses Muster zu durchbrechen, muss das ursprüngliche, verletzte Gefühl, das eigentliche Kernproblem gelöst werden: das ‚nicht genug geliebt worden sein' durch die Eltern.

Wenn dies gelingt und die ursächliche Störung aufgelöst bzw. integriert/verarbeitet werden konnte, spürt die betroffene Person langsam aber sicher grundsätzliche Änderungen in ihren Beziehungen: Sie fühlt sich frei von alten Verhaltensmustern und ist offen für neue Erfahrungen - im genannten Beispiel also auch für Partner, die vorher uninteressant schienen. Der unbewusste innere Motor, der immerzu nach ähnlich schwierigen Erfahrungen, wie die aus der frühesten Kindheit gesucht hatte, existiert einfach nicht mehr.

Bleibt dieser Motor jedoch unerkannt und daher weiter aktiv, kann er vielseitige Konsequenzen verursachen - denn das gesamte System befindet sich in einer ständigen Alarmbereitschaft:

  • Stresshormone sind erhöht und können zu dauerhaften körperlichen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz- oder Lungenerkrankungen führen.
  • Es existiert eine generell höhere Bereitsschaft für Erkrankungen jeder Art.
  • Die Person hat das Gefühl, dass ihr bestimmte Lebensbereiche (Beruf, Familie, Freundschaften) nicht gelingen.
  • Sie glaubt, dass sie ständig Pech hat oder dass sie immer wieder and die falschen Menschen gerät.
  • Bei besonders belastenden Emotionen werden die inneren Störungen oft auf Äußere verlagert und führen zu vielerlei psychologischen Krankheitsbildern wie Angststörungen, Zwangsneurosen, Phobien, Depressionen...

Dazu kommt, dass diese wiederkehrenden negativ-Erfahrungen zu inneren Glaubenssätzen führen wie z. B. ‚ich bin nicht gut genug', ‚ich kann nichts', ‚ich bin nicht liebenswert', ‚ich bin anstrengend', ‚ich bin unattraktiv', ‚ich bin zu empfindlich', ‚ich bin gestört'. Einstellungen dieser Art haben oft den Effekt, dass die betroffene Person glaubt, diese Eigenschaften würden fest zu ihr gehören und wären nicht veränderbar, wodurch Heilansätze von vorne herein sabotiert werden.

Die Energetische Psychotherapie hat das Ziel, das beeinträchtigte Energiefeld im Zusammenhang mit der Auflösung der entsprechenden ursächlichen Verletzungen auf sanfte Weise zu harmonisieren, den Schalter also zu deaktivieren. Dies kann durch therapeutisch angeleitete und in der Regel selbst durchgeführte Klopfübungen auf speziellen Akupunkturpunkten (Klopfakupressur) oder mit Hilfe der Tapas Akupressurtechnik auf sanfte Weise erreicht werden. Bestehende negative Glaubenssätze werden entfernt, dem biologischen Körper und der Psyche wird die Entfaltung der eigenen Selbstheilungskräfte ermöglicht.