Den Dämon füttern

"Das Dämonen-Füttern stammt aus der Chöd-Praxis im alten Tibet. Es wurde von der tibetischen Heilerin und Mystikern Machig Läbdron im 11. Jahrhundert entwickelt, und von der Amerikanerin Tschültrim Allione auf westliche Bedürfnisse hin modifiziert. Im Unterschied zum herkömmlichen Umgang mit den sogenannten negativen Emotionen wird beim Dämonen-Füttern auf das Ignorieren oder wegmeditieren Wollen ebenso verzichtet wie auf das oberflächliche Akzeptieren des Vorhandenseins dieser Emotionen.". (Quelle: Connection Onlineausgabe)
Interessant ist das Ritual für alle Erkrankungen und Konflikte, die uns wie ein Zwang, eine Sucht oder wie ein Muster in bestimmten Situationen oder sogar die ganze Zeit blockieren oder kontrollieren. So, als würde uns ein innerer Dämon immer wieder zum gleichen Verhalten antreiben. Die Methode ist zudem aufgrund ihres stark ritualisierten Charakters besonders gut für Klienten geeignet, die gerne und leicht in visuelle Vorstellungen gehen können und die gleichzeitig - ähnlich wie beim TAT - einer fest definierten Struktur Schritt für Schritt folgen möchten, um sich sicher zu fühlen.
Weitere Informationen zu diesem schönen Therapieansatz finden Sie in einer weiteren Onlineausgabe der Connection.